An Oktober walk – Monatsspaziergang im Oktober

Kaktustürme in Kopenhagen

Willkommen zum Monatsspaziergang!

Ich freue mich, dass ihr vorbeischaut.

An jedem 3. Sonntag im Monat teile ich hier die Bilder eines Spaziergangs, den ich im Laufe des Monats unternommen habe und ihr seid herzlich eingeladen, mitzumachen!

Für Beiträge auf Instagram bitte #monatsspaziergangimoktober verwenden- verlinken könnt ihr natürlich trotzdem.

Die Linkparty öffnet um 8.00 Uhr. Bis zum Ende des Monats habt ihr dann Zeit, eure Oktoberbeiträge zu verlinken.

Mehr Infos zum Monatsspaziergang und wie ihr mitmachen könnt, sind hier zu finden.

Monatsspaziergang
Cactus towers Copenhagen

Bei mir hat sich in den letzten Monaten ein übergeordnetes Thema für meine Fotospaziergänge herauskristallisiert. Ich möchte gerne ganz bewusst kleine Bereiche aus Kopenhagen durchstreifen und dokumentieren. Wege, die ich im Alltag häufiger gehe aber auch Stellen, die ich selber noch nicht kenne und dann sozusagen als Touristin in der eigenen Stadt unterwegs bin. Die Gegend in der wir seit ca. 5 Jahren wohnen, hat sich so stark verändert und ist immer noch im Wandel. Auch das möchte ich festhalten.

Im September war ich unterwegs in der Jernbanebyen, im August führte mich mein Weg zum alten Fischereihafen am südlichen Stadtrand, im Juli spazierten wir über die Schleuse am Rand des Amager Fælled, im Juni zur Fisketorvet Mall und im Mai nach Sluseholmen.

Heute nehme ich euch mit auf einen kleinen Familien-Sonntagsausflug vom letzten Wochenende stadteinwärts.
Wir starten an der Fisketorvet Mall. Mein Mann hatte die gute Idee, mal mit dem Fahrstuhl auf`s obere Parkdeck zu fahren. Das oberste Foto (von Frank) zeigt die inzwischen fast fertiggestellten „Kaktus Towers“, die Kaktus Türme. Wenn man näher an die Brüstung geht, hat man gute Sicht auf die noch im Bau befindliche Rampe bzw. die Überdachung der Dybbølsbro, die sich über die Bahngleise spannt und die Verbindung zum benachbarten Stadteil Vesterbro ist. Auf der anderen Seite der Brücke entsteht ein Ikea Möbelhaus mit Dachgarten und grüner Fassade. Geplant ist eine durchgehende, begrünte zweite Ebene, die von den Kaktustürmen bis in die Innenstadt zum Hauptbahnhog führen wird. Ohne Autos versteht sich.

Wenn ich Millionärin wäre, könnte ich mir eines dieser kleinen Appartements als Ferienwohnung in Kopenhagen sehr gut vorstellen 🙂 Mit eigenem Fitnessstudio, Co-working space und was noch allem ausgestattet, wohnt es sich bestimmt super dort. Immer vorausgesetzt, die Gehaltsklasse stimmt, versteht sich 🙂

Copenhagen

Das ist der Blick von der Dybbølsbro stadteinwärts Richtung Hauptbahnhof und Tivoli. Die Baukräne gehören zur zukünftigen Postbyen. Das alte Hauptpostgebäude wurde abgerissen und auch hier wird ein neues, schickes Stadtviertel entstehen.

Die S-Bahn Station ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Pendler. Auf der Brücke stehen hunderte von Fahrrädern. Den Radweg hat die Kommune Kopenhagen vor einiger Zeit auf schlanke 10 Meter Breite erweitert. Und das ist auch nicht übertrieben! Zur Rush-hour ist hier richtig was los!

Kaum haben wir die Brücke überquert, stehen wir schon vor dem nächsten Bauzaun.

Hier entsteht eine neue Schule. Im Hintergrund sieht man die Gebäude des „White Meatpacking District“, der neueste der drei nach ihren Gebäudefarben ( weiß, grau, braun) benannten Schlachthofbereiche. Da wollen wir hin.

Die Kødbyen, zu Deutsch die „Fleischstadt“ wurde in einem Zeitraum von 50 Jahren errichtet. Øksnehallen, die große „Axthalle“ im „braunen“ Teil wurde 1901 fertiggestellt. Die funktionalen Gebäude des „weißen“ Teils eröffneten größtenteils 1934.

Heute beherbergt das schlachthofgelände neben fleischverarbeitendem Gewerbe auch zahlreiche Restaurants, Clubs und Bars, sowie Asia-Märkte und Geschäfte, Gallerien und Agenturen. Im älteren Teil befinden sich Schulen, ein Theater, Austellungs- und Konferenzräume und die antike Øksnehalle, eine Ausstellungs- und Veranstaltungslocation.

„Pee on the wall“ daran erkennt man wohl eindeutig, dass es sich beim Schlachthof um ein Ausgeh- und Partyviertel handelt…

Wir haben Hunger und nutzen die Gelegenheit, um eine Essenspause einzulegen.

Oskar ist großer Fan von Kung Fu Panda und hatte nun endlich mal die Gelegenheit „dumplinger“ zu probieren 🙂

Nach dem Essen gehen wir stadteinwärts durch den „grauen“ Teil der Kødbyen. Hier der Blick durch eine der Gassen über die Gleise auf das Tivoli Hotel.

Das letzte Mal war ich hier um mir in der Øksnehalle eine Impfung abzuholen…

Es wird langsam dunkel und wir machen uns auf den Rückweg. Wir gehen auf dem Søner Boulevard zurück. Schon wieder eine Baustelle. Aber nur eine kleine…

Wenn ihr euch für Kopenhagens Stadtgeschichte interessiert und mehr über das Schlachthofgelände wissen wollt, auf der Seite der Kommune Kopenhagen gibt es viele Informationen.

Monatsspaziergang Kristina Schaper

Das bunte Arbeiterviertel Vesterbro muss bis zu einem der nächsten Fotospaziergänge warten…

So, das war mein kleiner Stadtspaziergang. Die Linkparty ist geöffnet- ich freue mich auf eure Beiträge!

Viel Spass beim Verlinken und Mitspazieren!

Herzliche Grüße von

Kristina

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14 Antworten

  1. Guten Abend Kristina,
    es freut mich sehr, dass du diese Linkparty eröffnet hast.
    Das sind ja feine Bilder von Kopenhagen. Da war ich auch nocht nicht.
    Wir war zwar auf der Nordkapreise in Oslo, aber da war die Fotografiererei nicht so
    groß. Ausserdem ist das auch schon eine Weile her.

    Ich dachte, dass man nur 20 Bilder zeigen kann, aber ich kann gerne noch mehr zeigen.
    Einen schönen Abend wünscht Eva

  2. Wieder ein sehr interessanter Spaziergang durch Kopenhagen auf den Du uns mitnimmst. Manches erinnert an München, aber hier ist es kleiner und viel gemäßigter. Sehr gut gefallen mir die Kaktus Tower, der Schlachthof ist auch hier ein Ausgehviertel. Und 10 m breite Radwege machen mich ganz neidisch, hier wird jeder Radweg totdiskutiert. LG Gabi

  3. Hallo Kristina,
    da ich noch nie in Kopenhagen war, bin ich immer sehr von deinen Spaziergängen durch die Stadt begeistert und freue mich schon auf Bilder der anderen Stadtviertel.
    Liebe Grüße vom Niederrhein
    Tina

  4. Kopenhagen kenn ich ja gar nicht, war noch nie dort. So finde ich es spannend, mit dir auf deinen Monatsspaziergängen, die Facetten dieser tollen Stadt mitzuerleben.
    Liebe Grüße – Ulrike

  5. Ganz tolle Fotos aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln und mit interessanten Informationen sind das! Diese Kaktustürme sind sensationell, ein irrer Kontrast zu den alten Teilen deiner Stadt.
    Liebe Grüße aus Köln, wo es mindestens genauso viele Baustellen, aber weniger beeindruckenden Neubauten gibt
    Christine

  6. …so interessante Häuser, liebe Kristina,
    da würde ich mir gerne mal eine Wohnung von innen anschauen…kann mir gar nicht vorstelle, wie da wohl der blick nach draußen aussieht…schöne Details hast du wieder gefunden und fotografiert…gerne werde ich dich auf deinen weiteren Gängen durch Kopenhagen begleiten, denn selber werde ich da wohl nicht hin kommen…danke für dein schönes Projekt, es war mir Anstoß, den Ausflug in meine Kindheit zu machen…

    wünsche dir einen guten Tag,
    liebe Grüße Birgitt

  7. so vielseitig ist diese stadt die man mit dir ganz anders „erleben“ kann * kennen überhaupt nicht den norden von europa und möchte gerne mal die atmosphère von diesen ländern kennen * und finde es prima dass das fahrrad dort richtige wege hat : hier kaum ein meter breit und die lastwagen fahren daneben… wenn es überhaupt welche gibt * sehe immer gerne alte gebäude die noch erhalten geblieben sind und da sieht man die wohn- und arbeits-verhaeltnisse vom letzte jahrhundert * habe nur ein kleiner spaziergang in der natur gemacht * dein link noch 14 tage * wie schön da kann man von zuhause bei dir viel sehen !
    ganz liebe grüsse
    mo

  8. Liebe Kristina
    Die Kaktustürme ragen ja schon impressiv in die Landschaft.
    Ich mag, was der Fotospaziergang mit uns macht:
    Ihr fahrt auf obere Parkdecks, spiezt durch Gucklöcher und erlebt als Familie eure Stadt. Und zwar „so wirklich“ und nicht nur „durchgerannt“.
    Währenddessen laubraschle ich hier durch die Natur und staune, dass ich seit Monaten immer wieder Neues, und mehr sehe. Mein Blick geht auf den Boden, über die Schultern zurück, zwischen Baumästen hindurch…
    Habt einen schönen Oktober.
    Liebe Grüsse
    Chris

  9. Ich war schon sehr gespannt, Du hast uns ja am 12. neugierig gemacht 🙂
    Ein so ganz anderer Spaziergang von „Deiner“ Stadt und auch so sehenswert. Man muss sich evtl mehr darauf einlassen, dass es zB moderner oder besonders is. Lohnenswert auf alle Fälle!
    Danke und liebe Grüße und einen guten Start in die Woche
    Nina

  10. Ich erkunde auch sehr gerne Städte, aber meine Spaziergänge am Meer entlang Anfang Monat, war eine schöne Abwechslung der letzten bald 3 Jahre. So schnell werden dir die Spaziergänge in Kopenhagen wohl nicht ausgehen, das ist ja eine Hochinteressante Stadt mit viel Abwechslung.
    L G Pia

  11. Danke für diesen tollen Spaziergang. Es macht Spaß mit dir durch Kopenhagen zu streifen. Die Kaktus Türme sind phänomenal, aber ich mag auch den Gegensätze zu den hypermodernen Gebäuden sehr gerne. Das macht einfach ein Stadtbild aus. Ich freue mich schon auf deinen Spaziergang in Vesterbro.
    Liebe Grüße,
    Claudia

  12. Seit deinem Teaser bei 12 von 12 war ich neugierig auf diese seltsamen Gebäude. Kaktus klingt treffend. Ich bin sehr gespannt, wie das alles mit Begrünung aussieht. Aber da scheint noch ein langer Weg hin. Wobei mein Architektenherz bei Baustellen ja immer besonders schlägt. Genauso wie mein Denkmalpflegeherz bei historischen Bauten und so schönen erhaltenen Details wie alte Reklamen und so. Je unverfälschter, desto besser. Dein Spaziergang ist also genau mein Geschmack, danke fürs mitnehmen. Und ich kann mich gerade ganz schwer entscheiden, welches der Fotos mir am besten gefällt, sie sind alle gleich toll. Doch, ja, das Guckloch auf die Baustelle mit den bunten Sprenkeln im Baustellensand, das gefällt mir tatsächlich am besten.
    Als Radfahrerin in einer Stadt, die sich seit den frühen 1990er Jahren auf den damals errungenen Radwegen ausruht, kann man immer nur neidisch auf die Radoffensive in Kopenhagen mit den Fahrradhighways blicken. Ein 10m breiter Radweg, ein Traum.
    Ich freue mich sehr auf deine weiteren Spaziergänge.
    LG heike

  13. Das hat Spaß gemacht, mit Euch durch Kopenhagen zu wandern! Das war für mich eine tichtig nette Erholung an einem arbeitsreichen Sonntag. Freue mich schon auf den nächsten Spaziergang!
    Herzliche Grüße von Sabine

  14. ich finde es super, dass dein spaziergang so gänzlich anders ist als meiner! du hast wieder tolle stadtfotos mitgebracht. die kaktusgebäude sind sehr faszinierend, aber überall baustellen würden mir nicht so gefallen. toll die fotos aus dem schlachthofviertel, ich liebe ja diese kleinen details sehr. an den öksnehallen fuhr vor jahren mal mein fernbus ab – die einzige erinnerung, die ich daran habe.
    besonders gut gefällt mir das foto mit der alten bosch-leuchtreklame.
    ich freu mich schon auf weitere stadtgänge durch kopenhagen und wünsche dir noch einen schönen sonntag!
    liebe grüße
    mano

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Hej! Ich bin Kristina, Künstlerin und Bloggerin. Ich horte Papier und Stoffe. Mein Herz schlägt für Siebdruck, Stempelschnitzen, Büchermachen, Collagen und Mixed Media. Hier schreibe ich über das, was ich tue und darüber, was ich denke, während ich tue was ich tue. Und ich zeige euch meine Stadt Kopenhagen.

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