Diesen Blogpost wollte ich eigentlich bereits am 13. geschrieben haben. Weil aber meine Webseite an diesem Tag aufgeräumt wurde und mir von Gabi vorübergehendes „Finger weg davon“ verordnet wurde und das Ganze dann länger dauerte und ich danach keine Zeit hatte, mache ich es halt jetzt auf dem Weg nach Deutschland aus dem ICE, wo gerade die Durchsage „Personen auf dem Gleis“ kam. Hello von der Queen of Bandwurmsatz…

Der 12. Februar ist ein Donnerstag. In Kopenhagen sind Winterferien. Wir sind in diesem Jahr zu Hause geblieben. Der Plan für den Tag: mit den beiden Jungs in die Innenstadt zu fahren. Die beiden wollen Schlittschuh laufen, auf mich warten ein paar Bücher in der Königlichen Kunstbibliothek und danach vielleicht Mittagessen in der Stadt.
Teil eins des Plans hat sich nach einm Blick auf’s Programm erledigt. Die Eisbahn ist bereits wieder abgebaut. Na gut, dann eben nur in die Stadt und bummeln. Der Große geht noch schnell zum Zahnarzt, danach wollen wir los. Noch beim Zahnarzt bekommt er einen Anruf von seiner Chefin, die ihn fragt, ob er sofort statt später am Nachmittag zu seiner Schicht im Supermarkt kommen kann. Na gut- ich fahre dann mit dem kleinen Bruder in die Stadt.
Es ist kalt und össelig aber egal.

Mit der U-Bahn sind wir in wenigen Minuten in der Stadt. Immer wieder nett, die kleineren Kinder zu sehen, die begeistert auf die aufgeklebten Knöpfe drücken und die Bahn „steuern“.

Postkarte aus Kopenhagen

Achtung, Eis von oben!

Ich mag die Bibliothek so gerne. Definitiv ein Lieblingsplatz in der Stadt. Hier darf man sich gerne aufhalten und in Kunstbüchern schmökern auch wenn man kein Konto hat. Mein Tipp für einen Kopenhagen Besuch 🙂

Ich hatte mir ein paar Bücher bestellt. Für mein Atelierhaus bin ich laufend auf der Suche nach neuen Inspirationen und Workshops für meine Mitglieder. Und für den gerade gestarteten Atelierhaus Bee habe ich mir einen dicken Schinken über Sonia Delauney ausgeliehen. Ein textiles Buch über sie ist mein Projekt für den Tausch.

Danach gehen wir zu Muji um ein Teil für die Küche zu besorgen. Es folgt eine winzigkleine Shopping Eskalation in der Schreibwaren Abteilung.

Ich hatte mir zwei Notizhefte gekauft und versorge mich noch mit einem Vorrat an Etiketten. Sehr praktisch das! Oskar stempelt mir ein paar Seiten voll. Die schneide ich dann später aus und klebe sie in meine Journals. An der Stempelbar darf man sich seine gekauften Schreibwaren noch bestempeln. Voll gut!

Spätes Mittagessen. Als Food-Fotografin bin ich eine Niete. In den meisten Fällen vergesse ich einfach, zu knipsen. Waren auf jeden Fall lecker unsere Sandwiches.

Nach einem Abstecher in die Manga Buchhandlung fahren wir dann auch wieder nach Hause und ich gönne mir Sofatime mit meinen Buchschätzen.

Ein paar Siebvorlagen suche ich noch raus. Einen Schwung Rahmen will ich noch wegbelichten. Aber nicht mehr heute…

Denn es ist auch schon wieder Dunkel. Da muss ich mit ein paar bunten Lämpchen gegenhalten. Das war mein 12. Februar – ich verlinke meinen Beitrag noch bei Caro (falls das noch geht). Schön, dass sie die Beiträge immer für uns sammelt.




